Preislisten helfen wenig, weil kein Möbelstück dem anderen gleicht. Deshalb steht hier eine echte Rechnung: ein Teaksessel von 1967, hereingekommen im Februar, abgeholt drei Wochen später. Die Zahlen sind unverändert, nur der Name des Kunden fehlt.
Die Arbeit allein liegt bei 610 €, also etwas über dem Richtwert von 590 €, weil der Gurtboden dazukam. Der Stoff macht knapp ein Drittel der Rechnung aus — wer bei 52 € statt 64 € je Meter bleibt, spart hier gut fünfzig Euro.
Nach Handgriffen aufgeteilt, nicht nach Bauteilen. Der Balken zeigt die Anteile in derselben Reihenfolge wie die Liste darunter.
Jeder Knopf wird von Hand durchgezogen und hinten verschnürt. Eine Lehne mit zwölf Knöpfen kostet rund 140 € mehr als dieselbe Lehne glatt bezogen.
Streifen und Karos müssen über Naht und Kante durchlaufen. Das kostet Verschnitt: statt 4 Metern werden 5, manchmal 5,5 — also 60 bis 100 € extra, bevor eine Minute gearbeitet ist.
Gelöste Zapfen müssen aufgemacht, gereinigt und neu verleimt werden, und der Leim braucht eine Nacht. Ab 80 €, und einen Tag mehr Standzeit in der Werkstatt.
Bei Sofas aus Spanplatte und verleimtem Sperrholz — das meiste, was seit den Neunzigern in Möbelhäusern steht — kostet die Neupolsterung mehr als das Möbel neu gekostet hat. Wir sagen Ihnen das nach dem ersten Foto und nicht, nachdem wir es abgeholt haben.
Umgekehrt: ein Gestell aus Buche oder Teak mit Zapfenverbindung ist die Arbeit fast immer wert. Solche Stücke haben schon zwei Bezüge hinter sich und halten problemlos den dritten aus.
Anfrage stellenDie Anfrage schicken Sie von der Startseite ab — dort steht das Formular, und der Korb wird mitgeschickt.
Zur StartseiteCookies
Wir merken uns zwei Dinge in Ihrem Browser: Ihre Antwort auf diesen Hinweis und den Inhalt Ihres Warenkorbs. Keine Statistik, keine Werbung. Die Schriften kommen von Google Fonts, dieser Server sieht also Ihre IP-Adresse. Einzelheiten.